Finde deine Stimme.
Nicht dein Motiv.
GEDANKEN.
„Ich denke, Impuls, Intuition, Anerkennung, Verlangen, Appetit, Leidenschaft, Gefühl, und vieles mehr, sind alles Elemente, die beim Fotografieren eine Rolle spielen“ – Joel Meyerowitz
GetTogether Online-Treff Februar 2026
Donnerstag 19. Februar 19:00 Uhr
Beim nächsten GetTOGETHER Online-Treffen am 19. Februar könnt ihr euch mit dem Fotografen und Künstler Estefano Onatrac austauschen und seine Ideen und Entwicklungen zu Schwarz-Weiß-Kunst-Fotografie hören.
Estefano Onatrac ist ein vielseitiger Künstler, der seine Leidenschaft für Kunstfotografie, Kochkunst und Slow Travel nahtlos miteinander verbindet und so unsere Wahrnehmung unserer Umgebung verändert.
Sein FineArt | VISION, über das er mit uns in unserem GetTogether Online-Treffen sprechen wird, ist ein unverwechselbarer Ansatz für die Kunstfotografie in Schwarz-Weiß, der den Fokus, die visuelle Tiefe und die Details betont.
Es geht darum, flüchtige Momente mit beeindruckender Präzision einzufangen und das Alltägliche durch visuelles Storytelling zu etwas Außergewöhnlichem zu erheben.
Hier ist der Link, um den Zoom-Link zu erhalten, einschließlich Erinnerungs-Mail kurz vorher. » » https://luma.com/fqy5ejad
ANREGUNG.
Finde Deine Stimme.
Nicht dein Motiv.
Die besten Bilder entstehen, wenn du aufhörst, nach ihnen zu suchen. Wenn dein Kopf leer ist. Wenn deine Sinne führen, nicht dein Verstand.
So viele Fotografen gehen mit vollen Köpfen raus zum Fotografieren. Den Kopf voller Konzepte und Trends. Mit festen Vorstellungen davon, was sie fotografieren wollen. Mit Erwartungen an sich selbst. Mit der Angst, das „perfekte Bild“ zu verpassen. Aber wenn du es schaffst, loszulassen, dann passiert etwas Faszinierendes. Wenn du es schaffst, deine Fotografier-To-Do-Liste zu vergessen. Wenn du einfach nur dem Licht folgst. Dann nimmst du wahr, was einfach ist, und nicht was sein sollte.
„Man muss offen sein für Dinge, die ansonsten als Nachteil für die eigenen ‚Pläne‘ erscheinen könnten.“ – Jay Maisel
Fotografie ist keine Technik, die du meisterst. Sie ist ein Spiegel deiner inneren Haltung. Wenn du mit Erwartungen fotografierst, machst du Bilder von dem, was du glaubst sehen zu müssen. Wenn du mit Offenheit fotografierst, machst du Bilder von dem, was tatsächlich da ist.
Die Wahrheit ist: Deine Sinne wissen mehr als dein Verstand. Sie erkennen den Moment, bevor du ihn analysieren kannst. Das Licht in einer Gasse. Der Blick eines Menschen. Der Schatten, der eine Geschichte erzählt. Aber nur, wenn du still genug bist, um sie wahrzunehmen.
Stille bedeutet nicht Schweigen. Sie bedeutet Abwesenheit von innerem Lärm. Die äußere Hektik ausschalten. Von den Stimmen, die dir sagen, was ein „gutes Foto” ist. Von den Algorithmen, die dir zeigen, was gerade funktioniert. Von der Angst, kein tolles Foto heute gemacht zu haben.
In dieser Stille entsteht Neugier. Echte Neugier. Nicht die oberflächliche „Was könnte hier ein cooles Motiv sein?” Art von Neugier. Sondern die tiefe Frage: Was berührt mich hier wirklich? Was sehe ich, das andere übersehen? Was will ich festhalten, weil es etwas über mich und die Welt sagt?
Deine fotografische Stimme ist nicht etwas, das du findest. Sie ist etwas, das sich zeigt, wenn du viel fotografierst, immer wieder, und wenn du dir selbst nicht im Weg stehst. Wenn du aufhörst zu kopieren. Wenn du aufhörst zu gefallen zu wollen. Wenn du einfach da bist, mit deiner Kamera, deiner Wahrnehmung und deiner Ehrlichkeit.
Fotografie ist Selbsterkenntnis. Was du fotografierst, sagt weniger über deine Motive aus als über dich. Deine Perspektive ist einzigartig, weil du einzigartig bist. Aber du musst bereit sein, sie zu entdecken. In der Stille deiner eigenen Wahrnehmung.
“Keep your mind open. You may very well learn something new about yourself and your pictures.” – Jay Maisel
Wann hast du das letzte Mal fotografiert, ohne zu wissen, was du suchst?
VON MENSCH ZU MENSCH.
DAYS OF INSPIRATION
17.-22. März 2026
Zwischen Sehen und Verstehen - Der Weg zur bewussten Fotografie.
Wie schaffst du es, aus deinem Inneren heraus zu schöpfen, sodass deine Persönlichkeit in den Bildern erkennbar ist? Wie präsentierst du dich der Welt und wie interagierst du mit deiner Umgebung, wenn du fotografierst?
Woher kommt deine Inspiration für deine Fotografie?
Inwieweit hilft dir die Fotografie dabei, deinen eigenen Platz in einer komplizierten und chaotischen Welt zu finden?
Fotografen und kreative Köpfe haben etwas gemeinsam: Sie haben sich darin geübt, Dinge zu bemerken, die andere übersehen. Wie sieht es bei dir aus?
5 Tage in einer Villa in der Nähe von Verona sind Eberhard Schuy & John McDermott deine Impulsgeber bei kreativen, denkenden, einfühlsamen und tiefgehenden Tagen.
CATANIA, Sicily STREET PHOTOGRAPHY
21.–25. April 2026
Bei der Street Photography geht es um Situationsbewusstsein, Timing, Vorausschau. Und dabei lassen wir immer wieder Raum für Spontaneität.
Mit den Street Photography Workshops, gerade in so lebendigen Städten wie die sizilianische Stadt Catania, geht es uns darum, dir Verbindungen zu außergewöhnlichen Orten, Menschen und Ideen zu bieten – nicht als Kulisse, sondern als Katalysator. Orte, die deine Wahrnehmung herausfordern. Menschen, die deine Sicht erweitern. Ideen, die dich weitertragen.
In CATANIA, die zweitgrößte Stadt Siziliens, bewegst du dich mit dem amerikanischen Profifotografen John McDermott an der Seite durch Catania, der fließend Italienisch spricht und gerne Menschen auf der Straße oder in ihren Läden oder Ständen anspricht und ihre Geschichten und Gesichter fotografisch festhält.
SommerAkademie 2.0
26.–30. August 2026
Bei der SommerAkademie für Fotografie in Südtirol kommen wir als Gemeinschaft zusammen, um unsere Fotografie zu befeuern.
Du bist hier genau richtig, wenn du Folgendes möchtest:
Fotos erstellen, die deine einzigartige Perspektive zum Ausdruck bringt
Das „Warum“ hinter jedem deiner Bilder verstehen
Eine Verbindung zu einem tieferen kreativen Zweck herstellen
Vertrauen in deine künstlerische Vision haben (nicht nur in deine technischen Fähigkeiten)
Fotos erstellen, die authentisch und für dich persönlich bedeutsam sind
Teil einer engen Gemeinschaft begeisterter Fotografen-Künstler sein
Wir bringen dich in 4 intensiven Tagen im sonnigen Südtiroler Unterland mit hochkarätigen Profis zusammen, um in die Tiefen deiner Fotografie einzutauchen.
In den letzten zwölf Jahren unserer SommerAkademie haben wir brillante Köpfe, unerwartete Kreationen und mehr als nur ein paar Teilnehmer kennengelernt, die zu Freunden geworden sind.
Was dich erwartet:
Pre-Workshop zu Bilderorganisation/Bildauswahl/Workflow, tägliche Auswahl von Tagesworkshops zu unterschiedlichen fotografischen Themen, Bilder bearbeiten mit Unterstützung der Referenten, Bilder drucken mit Hermann Will (Fine Art Printer, neu: PhotoCampus), Fotogtrafische Themen wie Reportage/Storytelling/Bildauswahl (mit Carey Wagner), Inszenierung und Authentizität in der Fotografie (mit Eberhard Schuy), Art statt AI – Fotokunst (mit Rüdiger Schrader), im Gespräch das Thema Bilder verstehen und Sehen lernen (mit Joachim Schmeisser), Impulsvorträge, zum Beispiel zum Thema Visuell Denken in der Fotografie und im Business (mit Rüdiger Schrader), Post-Workshop zu Bildbearbeitung/Finishing (mit Maike Jarsetz), Einzelgespräche und Portfolio Reviews mit John McDermott und weiteren Referenten. Vernissage der gedruckten Bildergebnisse im Palazzo, gemeinsame Dinners und viel Austausch.
GEFUNDEN.
Bis zum 22. Februar läuft im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung in München noch die Ausstellung „Helmut Newton – Polaroids“. Die Ausstellung präsentiert ikonische Sofortbilder des berühmten Fotografen, die Newtons unverwechselbaren Stil in einem spontanen Medium einfangen.
Polaroids sind in den meisten Fällen Unikate. Nur bei bestimmten Filmen, vor allem bei schwarz-weißen Polaroids, existierten auch Negative, die von manchen Fotografen und Fotografinnen als Silbergelatine-Handabzüge in kleinen Auflagen vergrößert wurden. Die Polaroids dienten einigen für visuelle Vorstudien, anderen als eigenständige Kunstwerke. Auch Helmut Newton hat unterschiedliche Polaroid-Kameras intensiv genutzt, insbesondere während der Shootings für seine Modeaufträge. Dahinter stand, wie er selbst es einmal in einem Interview sagte, das ungeduldige Verlangen, sofort wissen zu wollen, wie die Situation als Bild wirkt.
Lisette Model Ausstellung in München
Vom 18.März bis 7.Juli 2026 gibt es im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung in München die Lisette Model Ausstellung. Lisette Model (1901–1983) gilt als eine der prägendsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Bilder zeigen das urbane Leben mit schonungsloser Direktheit – von der High Society bis zu den Rändern der Gesellschaft. Das Kunstfoyer München zeigt eine konzentrierte Auswahl zentraler Werkgruppen und ikonischer Fotografien, die Models kompromisslosen Blick und ihren nachhaltigen Einfluss auf die Fotografie erfahrbar machen.
GELESEN.
Two hundred years of photography
This week, while we should be celebrating the two centuries of photography’s existence, the Washington Post is reported to have fired its entire staff of photographers and half of its picture editors. One of the most storied newspapers in the world, owned by one of the world’s richest men, the newspaper terminated those responsible not only for eyewitness reports of people and events from the nation’s beleaguered capitol as well as elsewhere, but also for keeping the photographic record credible in an era of AI-generated images and other distortions. - Fred Ritchin, dean emeritus of the International Center of Photography School (ICP).
GEHÖRT.
Von unserem Teilnehmer Paul T. habe ich gehört, dass er einen Fotografen für sich entdeckt hat, dessen Arbeiten er faszinierend findet. Rodney Smith. Seine Kreativität, die Art seiner Setups und sein Eindruck, dass er wohl viel Humor und Spaß dabei hatte, das mögliche Leben, auch wenn unrealistisch, zu zeigen.
Rodney Smiths Fotografien lassen sich als minimalistisch, grafisch und skurril beschreiben. Er hielt die Dinge einfach: natürliches Licht, Schwarz-Weiß, unerwartete Gesten und unkomplizierte Szenen, untermalt vom trockenen Humor des Fotografen. Er setzte einfache Requisiten wie Hüte, Regenschirme oder andere einfache Gegenstände geschickt ein. Er war ein erfolgreicher Werbefotograf, der hauptsächlich Unternehmensporträts machte – eine Arbeit, die man normalerweise nicht zu sehen bekommt, die aber die Rechnungen bezahlte. Später wandte er sich der Mode zu und fotografierte mehr in Farbe. Seine Frau ist Leslie Smolan, eine bekannte Grafikdesignerin, sodass er über ein gutes Netzwerk für Unternehmensaufträge verfügte. Er war ein Talent und starb viel zu früh.












